Wallbox mit 11 oder 22 kW: Was passt zum Alltag?
Die höchste Ladeleistung ist nicht automatisch die beste Wahl. Entscheidend sind Fahrzeug, tägliche Fahrstrecke, Standzeit, Elektroanlage und die Anforderungen des Netzbetreibers.
Das Fahrzeug setzt eine Grenze
Die Wallbox kann nur so schnell laden, wie das Fahrzeug über Wechselstrom aufnehmen kann. Prüfen Sie deshalb zuerst die technischen Daten des Fahrzeugs.
Standzeit bestimmt den praktischen Bedarf
Wer überwiegend über Nacht lädt, benötigt häufig keine maximale Ladeleistung. Tägliche Strecke und verfügbare Ladezeit sind die besseren Ausgangspunkte.
Hausanschluss und weitere Verbraucher
Wärmepumpe, Durchlauferhitzer, Speicher und andere Lasten teilen sich die verfügbare Anschlussleistung. Lastmanagement kann deshalb wichtiger sein als eine hohe Nennleistung.
Netzbetreiber früh einbeziehen
Für Ladeeinrichtungen gelten aktuelle Melde-, Anschluss- und gegebenenfalls Steuerungsanforderungen. Diese müssen vor der Installation beim zuständigen Netzbetreiber geprüft werden.
PV-Überschussladen
Für das Laden mit möglichst viel eigenem Solarstrom müssen Wallbox, Messung und Energiemanagement kompatibel sein. Diese Funktion gehört in die Systemplanung und nicht nur in die Geräteauswahl.
Quellen und Aktualität
Technische und regulatorische Angaben wurden zum ausgewiesenen Aktualisierungsdatum geprüft. Vor einer Umsetzung sind die aktuellen Vorgaben für das konkrete Projekt und den zuständigen Netzbetreiber maßgeblich.
